Wollen Sie das wirklich ?

Am 14. Juni 2021 sollen die Vertreter der VR-Bank Erlangen-Höchstadt-Herzogenaurach eG in der Vertreterversammlung darüber abstimmen, ob sie damit einverstanden sind,  von der VR meine Bank eG aus Neustadt/Aisch und der VR Bank Nürnberg eG deren gesamtes Bankgeschäft nebst sämtlichem Genossenschaftseigentum, Genossenschaftsvermögen von ca. 254 Millionen Euro und ca. 60.000 Mitglieder  geschenkt zu bekommen.

Eigentlich sollte man bei solch großzügigen Geschenken schon darüber nachdenken wo der Pferdefuß ist.  Denn es gibt einen ganz gewaltigen.

Der Verschmelzungsvertrag der von der Vertreterversammlung  genehmigt werden muss, sagt nämlich, kurz das Wichtigste zusammengefasst, folgendes aus:
1. Die VR-Bank Erlangen-Höchstadt-Herzogenaurach eG übernimmt die beiden VR-Banken aus Nürnberg und Neustadt und deren gesamtes Vermögen.
2. Die VR-Bank Erlangen-Höchstadt-Herzogenaurach eG nennt sich um in VR-Bank Metropolregion Nürnberg.
3. Der Sitz der umbenannten VR-Bank ist nicht mehr in Erlangen.
4. Der juristische Sitz ist (vorerst) in Neustadt a. d. Aisch.
5. Der wichtigere wirtschaftliche Sitz ist künftig in Nürnberg.

Ein ordentlicher Vorstand einer Genossenschaft würde alles dafür tun um den Sitz der eigenen Genossenschaft zu bewahren und zu erhalten. Es nicht zu tun zeigt, welche Wertschätzung die Mitglieder der ehemaligen Raiffeisenbank Erlangen und die von ihr übernommenen Mitglieder der ehemaligen Raiffeisenbanken aus Höchstadt, Herzogenaurach, Adelsdorf-Hemhofen, Büchenbach-Ottersdorf, Frauenaurach, Langensendelbach, Lonnerstadt-Kleinweisach und Neunkirchen am Brand wirklich genießen.
Da nützt auch nichts, wenn von der dann wirtschaftlich in Nürnberg ansässigen VR-Bank Metropolregion Nürnberg eG eine Zweigniederlassung mit dem Namen "VR-Bank Erlangen-Höchstadt-Herzogenaurach, Zweigniederlassung der VR-Bank Metropolregion Nürnberg eG" neu gegründet wird um den Mitgliedern der ehemaligen VR-Bank Erlangen-Höchstadt-Herzogenaurach eG zu suggerieren, es gäbe ihre VR-Bank in Erlangen noch immer.
Zur Zukunft der Zweigstellen und mancher Mitarbeiter sagt der Verschmelzungsvertrag folgendes aus:
"Die personelle Ausstattung der künftigen Niederlassungen bzw. Betriebsstellen erfolgt entsprechend den Markterfordernissen und den betrieblichen Notwendigkeiten. Hieraus ergibt sich, dass — auch bei der übernehmenden Genossenschaft — Umsetzung und Versetzung sowie sonstige arbeitsrechtliche Maßnahmen erforderlich werden können."
Was dies alles für die Mitglieder, die Mitarbeiter und manche Zweigstellen bedeutet, wird ausführlich auf der Webseite https://fusion-nea.de am Beispiel der VR meine Bank eG erklärt.

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